In einer Woche beginnt in Sparta die Spartan Trifecta World Championship. Nach 2022, 2023 und 2024 werde ich dort bereits zum vierten Mal am Start stehen, dieses Jahr erstmals in der Altersgruppe 45-49.
Vorschau: https://www.youtube.com/watch?v=3hwI7BOvL6U
Die Herausforderung liegt nicht in einem einzelnen Rennen. Die Weltmeisterschaft wird über drei Tage ausgetragen. Mit jedem Tag steigen Distanz, Höhenmeter und Anzahl der Hindernisse. Was am ersten Tag noch kontrolliert wirkt, kann sich bis zum dritten Tag zu einer echten Belastungsprobe entwickeln. Genau darin liegt die Parallele zur Spartan Ultra Weltmeisterschaft in Morzine. Nicht das einzelne Rennen entscheidet, sondern die Fähigkeit, Belastungen über mehrere Tage zu verarbeiten.
Sparta besitzt jedoch etwas, das kaum ein anderer Austragungsort bieten kann. Man läuft nicht irgendwo in Griechenland, sondern durch Olivenhaine, über Hügel und Wege jener Region, in der einst die historisch bekannten Spartaner lebten und trainierten. Die Umgebung verleiht der Weltmeisterschaft einen besonderen Charakter.
Nach dem Iron Viking in Gent und dem Ultra Viking in Amsterdam sind zusätzliche Trainingseffekte kaum mehr zu erzielen.
Ein paar Höhenmeter mussten trotzdem noch sein. In den letzten beiden Wochen standen eine Einheit am Bachtel und eine durch das Küsnachter Tobel und zurück über Herrliberg auf dem Programm. In diesen Wochen lag der Fokus auch auf dem Erhalt der Griffkraft. Dafür waren Besuche der Calisthenics-Anlage im Winkel ausreichend. Neue Form wird in dieser Phase nicht mehr aufgebaut, vielmehr geht es darum, die vorhandene Leistungsfähigkeit bis zum ersten Startschuss zu konservieren.
In einer Woche fällt der erste Startschuss in Sparta.
Aroooh.
Veranstaltungs-Webseite: https://ch.spartan.com/en/race/championships/trifecta
— Kamill Marciniak, 20. Okt. 2026