FCK-Herren überzeugen – Frauen scheiden im Cup aus, bleiben in der Meisterschaft aber in der Spitzengruppe
Das Herren 1 gewinnt erneut und stösst auf Rang vier vor. Die Mannschaft scheint sich gefunden zu haben und beginnt die Ideen des Trainerteams erfolgreich umzusetzen. Das Frauen 1 konnte gegen Phönix Seen im Cup nicht wiederholen, was in der Meisterschaft gelang. In einem eher mittelmässigen Spiel schied der FCK aus dem Cup aus. Auch am Sonntag fand das Frauen 1 nicht zu seinem üblichen Rendement zurück. Südost entpuppte sich allerdings auch als schwieriger Gegner. Im letzten gegnerischen Drittel, oft schon früher, war das Team unpräzise und auch nicht von Abschlussglück begünstigt. Zum Schluss gab es gegen den Tabellenzehnten ein unentschieden, was nach einem 0:2 Rückstand trotzdem eine gute Leistung ist. Das Herren 2 verlor ein spektakuläres Spiel auf dem Sportplatz Fluntern. Obschon die ‘Roten’ immer wieder ausgleichen konnten, hiess es schlussendlich 3:5. Sebastiano Togni und Stoob erzielten die Tore zum Pausenresultat von 2:3. Das Frauen 2 Team schlug Tabellennachbar Wipkingen und verschaffte sich damit, nach Verlustpunkten zumindest, etwas Luft zu den Abstiegsplätzen. Das Frauen 3 schliesslich, musste die Überlegenheit des Egg 1 akzeptieren und verlor, trotz guter Leistung, 1:3.
Meisterschaft 3. Liga, Gruppe 6; FC Küsnacht Herren 1 – FC Phönix Seen 2 5:0 (3:0)
‘Was sich Zweiet das Dreiet sich!’ Das Herren 1 scheint in die Gänge zu kommen. Drittes Spiel im Oktober, dritter Sieg, 14 Tore erzielt und nur 3 erhalten, das ist die Bilanz der letzten Wochen. Wie vor Wochenfirst legte der FCK los wie die Feuerwehr. Nach drei Minuten hämmerte Vincenzo Togni eine Direktabnahme halblinks vom Tor am Kasten vorbei und nach sieben Minuten schrammte Doswald, wenige Meter vor dem Tor, an einem Flankenball vorbei. So brauchte es einen Energieanfall von Heggli, der im Laufduell um den Ball auf der rechten Seite mit einem Meter Rückstand den Gegnern auf gefühlte 10 Meter zwei Meter abnahm, rüber auf Welti passte, welcher mit einem satten, leicht abgefälschten Schuss aus 20 Metern in die untere Torecke traf. Keine zehn Minute später war Welti erneut erfolgreich. Nach einem gelungenen Zuspiel von Lytovchenko schoss er überlegt erneut in die tiefe linke Ecke. In der 21. Minute wurde ein Tor des FCK zu Recht aberkannt. Zwei Spieler standen im Offside, berührten den aus der Distanz abgegebenen Ball zwar nicht, aber behinderten zumindest die Sicht des Torhüters. Der FCK powerte weiter, Dedic wurde in der Tiefe gefunden, liess einen Gegner aussteigen und servierte dem glänzend disponierten Jacob auf den Fuss zur perfekten Verwertung. In der Folge schlichen sich zwei Unkonzentriertheiten in der sonst sehr sattelfesten Defensive ein. Die daraus resultierenden zwei Schüsse strichen beide knapp am FCK-Tor vorbei. Kurz vor der Pause kombinierte das Heimteam nochmals sehenswert durch die Reihen, den Pass in den Rücken der Verteidigung fand Vázquez frei vor dem Tor. Aufgrund des etwas holprigen Terrains stieg der Ball in den Abendhimmel. Die Fangemeinde des FCK zeigte sich vom Spiel ihrer Mannschaft sehr angetan und verabschiedet das Team mit Applaus zum Pausentee.
Torjubel nur acht Minuten nach Einwechslung und Herren 1 Premiere. Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Der bereits in der ersten Hälfte stark aufspielende Lytovchenko forcierte im Pressing einen Ballverlust der Winterthurer, lief durch und netzte trocken in die rechte Ecke ein. Damit war das Spiel entschieden, obschon die Gäste in der Folge etwas besser ins Spiel kamen. Zuerst wehrte Sokolovic in der linken tiefen Ecke, während der darauffolgende Eckball gefährlich war, jedoch mit einem Schuss in Richtung Mond abgeschlossen wurde. In der 66. Minute dann ein leichtes Zögern in der Abwehr des Heimteams. Sokolovic musste hart an der Strafraumgrenze Kopf und Kragen riskieren (siehe Bild). Beim Recontre mit dem Stürmer gingen beide Spieler hart getroffen zu Boden und mussten minutenlang gepflegt werden. Zum Glück konnten beide weiterspielen und den fälligen Penalty hielt, der aus der Ferne gesehen immer noch leicht taumelnde, Sokolovic sicher, weil er zwar listig, aber zu schwach und in die Mitte getreten war. Die anschliessende Wechselstafette brachte frische Kräfte und die derzeit noch in den Junioren B spielenden Tramontana -seine erste Partie im Herren 1-, Matter und Lagnaz fügten sich sehr rasch ein und sie setzten auch den Schlusspunkt dieser Partie. Matter lancierte aus der eigenen Hälfte mit einem herrlichen Pass in die Tiefe den rechtzeitig gestarteten Lagnaz und dieser zeigte, acht Minuten nach seiner Einwechslung, Coolness vor dem Tor, indem er den Ball am herausstürmenden Torwart vorbei in die Maschen schob. Sein erster Treffer im Fanionteam! Ein sehr gelungener Auftritt des FCK gerade rechtzeitig vor der Cup Affiche am Donnerstag, 22. Oktober, 20:15 Uhr gegen den Zweitligisten Greifensee auf dem Heslibach. Thomas Frei
Sportplatz Heslibach. 100 Zuschauende. Tore: 9. Welti (1:0). 18. Welti (2:0). 23. Jacob (3:0). 46. Lytovchenko (4:0). 82. Lagnaz (5:0).
Küsnacht: Sokolovic; Heggli, Tlili, Perot, Togni (72. Matter); Welti, Lytovchenko, Dedic (78. Isenschmid), Jacob (64. Huber); Doswald (74. Lagnaz), Vázquez (75. Tramontana).
Regional Cup 2. Runde: FC Küsnacht Frauen 1 (2. Liga) – FC Phönix Seen 1 (2. Liga) 0:2 (0:0)
Ein Spiel das weder vom Resultat noch von der Qualität her geschichtsträchtig sein wird. Das Heimteam startete nervös und so entwickelte sich wenig bis gar kein Spielfluss. Der geneigte Zuschauende, erinnerte sich an das ‘kick and rush’ aus längst vergangener Zeit. Auch Chancen waren beidseits eher Mangelware und so überraschte das Pausenresultat eigentlich niemanden der dabei war.
Zweite Halbzeit intensiver aber mit zu vielen Fehlern gespickt. Frisch aus der Kabine, hatte man das Gefühl, dass der FCK nun besser ins Spiel kam. Gegen die kämpferisch makellosen Gäste kam es jedoch oft zu forcierten oder weniger forcierten Abspielfehler und so waren auch in der zweiten Halbzeit Chancen eher die Ausnahme als die Regel. Nach etwas mehr als einer Stunde die beste Gelegenheit für den FCK. Graham-Bryce setzt sich durch, passt in die Mitte wo Kamer täuschend den Ball durchlässt und damit Mazzola eine Grosschance ermöglicht. Der Schuss war leicht verzogen und strich am Tor vorbei. So war es nicht erstaunlich, dass ein Standard gefolgt von einem Kopfball von Schläpfer -sie spielte letzte Saison noch für den FCK- die Vorentscheidung brachte. In der Folge verstärkte der FCK die Offensive mit der Konsequenz, dass in der Defensive die Anfälligkeit zunahm und schliesslich auch zum zweiten Torerfolg der Gäste führte. Damit war die Messe gelesen und es blieb dem Heimteam nur noch den Gästen zur Qualifikation für die Cup ¼-Finals zu gratulieren. Thomas Frei
Sportplatz Fallacher, 50 Zuschauende. Tore: 73. Schläpfer (0:1). 87. Omerovic (0:2).
Küsnacht: Hunn; Bachmann, Rüegg, Fus; Balsarini, Menzi, Zuber, Brändli; Mazzola, Raebiger, Stähli. Kamer, Frick, Burri, Baumüller, Graham-Bryce.
Meisterschaft 2. Liga, Gruppe 1; FFC Südost Zürich 1 – FC Küsnacht Frauen 1 2:2 (1:0)
Küsnacht bekundete in der ersten Halbzeit Mühe, ins Spiel zu finden, hielt aber dagegen und kam gegen Ende zunehmend besser in die Partie. Kaum war der Anpfiff erfolgt, griff Südost Zürich an und schob den Ball bereits in der ersten Minute ins linke Eck von Brum. Der hohe, feuchte Rasen und das gegen aussen abfallende Spielfeld kamen den Küsnachterinnen nicht entgegen. Teilweise spritzte das Wasser vom Ball, der entsprechend langsam rollte, und Küsnacht war oft einen Tick zu spät. Südost versuchte, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und die Gäste damit unter Druck zu setzen. Die Frauschaft von Kramer/Daull hielt dagegen, eroberte den Ball immer wieder, verlor ihn jedoch häufig ebenso schnell wieder. Nach zwanzig Minuten kam Mazzola nach einem gut gespielten Pass allein vor das gegnerische Tor, scheiterte mit ihrem Abschluss aber an der Torhüterin. Zehn Minuten später lag eine weitere gute Chance für Küsnacht bereit, doch der Schuss ging knapp über die Latte. Auch eine gut ausgeführte Ecke in der 35. Minute brachte keinen Erfolg. Südost spielte sich immer wieder durch die Küsnachter Reihen und kam zu guten Torchancen, konnte diese jedoch nicht verwerten. Kurz vor der Pause zeigte Küsnacht nochmals, was im Team steckte. Nach einem schönen Zusammenspiel aus der Mitte kam der Ball zu Mazzola, deren Abschluss erneut knapp über die Torlatte flog. Die Aktion schien die Küsnachterinnen zu beflügeln. Sie erhöhten den Druck und setzten Südost in den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff nochmals unter Druck.
Ein Comeback mit bitterem Beigeschmack. Die zweite Halbzeit begann zunächst mit einer heiklen Situation im Küsnachter Strafraum, der Freistoss von Südost führte jedoch zu keinem weiteren Treffer. In der 53. Minute nutzten die Gastgeberinnen nach einer Ecke einen Ballverlust in der Küsnachter Verteidigung aus und erhöhten auf 2:0. Dieser Treffer schien die Küsnachterinnen endgültig wachzurütteln. Sie spielten geduldiger, hielten den Ball länger in den eigenen Reihen und machten mehr Druck. Bereits zwei Minuten später verkürzte G. Menzi mit einem Weitschuss auf 2:1. Küsnacht kämpfte entschlossen weiter, obwohl Südost mit seinem schnellen Spiel immer wieder gefährliche Torchancen herausspielte. Auch Küsnacht kam nun vermehrt zu guten Möglichkeiten. In der 59. Minute wurde Zuber mit einem präzisen Zuspiel bedient, setzte ihren Abschluss jedoch über das Tor. Nur wenig später griff Küsnacht schnell an. Der erste Schuss landete an der Latte, doch Graf reagierte und erzielte mit dem linken Fuss den Ausgleich zum 2:2. Küsnacht wollte nun mehr und liess Südost immer weniger zur Entfaltung kommen. Mazzola setzte zu einem Alleingang an, umspielte mehrere Gegenspielerinnen, fand am Ende jedoch keinen erfolgreichen Abschluss. In der 69. Minute führte G. Menzi eine Ecke direkt aufs Tor aus. Der Ball prallte an den Pfosten, der Nachschuss wurde zum vermeintlichen 3:2 verwertet. Doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer wegen einer angeblichen Bedrängung der Torhüterin nicht an. Südost wurde daraufhin zunehmend hektisch, während Küsnacht überlegt weiterspielte. Dennoch kamen die Gastgeberinnen durch schnelle Gegenangriffe zu weiteren gefährlichen Möglichkeiten. Graham-Bryce war jedoch aufmerksam und stoppte mehrere dieser Angriffe, unter anderem in der 83. Minute. Nach einem zu hoch geratenen Ball von Brändli in Richtung des Südost-Strafraums eroberten die Gastgeberinnen den Ball und schalteten blitzschnell um. Graham-Bryce war erneut zur Stelle. Auch einen Weitschuss in der 85. Minute hielt Brum sicher. Dank einer aufmerksamen Defensive überstand Küsnacht die stürmischen Schlussminuten und sicherte sich den Punkt. Franziska Graf
Sportplatz Looren. 40 Zuschauende. Tore: 1. Südost (1:0), 53. Südost (2:0) 55. G. Menzi (2:1), 61. Graf (2:2).
Küsnacht: Brum; Fus, Graham-Bryce, Raebiger, G. Menzi, Brändli, Zuber, Mazzola, Kamer, Stähli, Graf; Grütter, Iannuzzi, Burri
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Sonntag, 18. Oktober 2026
- Racing Club ZH 2 – FCK-Herren 2 5:3
- FCK-Frauen 3 – FC Egg 1 1:3
- FCK-Frauen 2 – SC Wipkingen ZH 1 4:2
— Thomas Frei, 18. Okt. 2026